Professor Theodor Hänsch wird Ehrenprofessor an der Polytechnischen Universität von Xi’an (China)

Im Rahmen einer Festveranstaltung am 28. April 2014 wurde Prof. Hänsch zum Ehrenprofessor der NPU ernannt.

5. Mai 2014

Prof. Theodor W. Hänsch, Direktor am Max-Planck-Institut für Quantenoptik in Garching, wurde im Rahmen einer Festveranstaltung am 28. April 2014 zum Ehrenprofessor der Northwestern Polytechnical University (NPU) in Xi’an (Shaanxi, China) ernannt. Die ehemalige Hauptstadt der Provinz Xi’ ist eine der am schnellsten wachsenden Städte in China. Bei der NPU handelt es sich um eine nationale Schlüsseluniversität, die direkt dem Ministerium für Industrie und Informationstechnologie der Volksrepublik China unterstellt ist. Lehre und Forschung setzen ihren Schwerpunkt in der Luftfahrt, der Raumfahrt und der Schiffbautechnik. An der Universität arbeiten  mehr als 1300 Professoren und Dozenten. Rund 30 000 Studenten sind an der NPU eingeschrieben, darunter 3000 Doktoranden sowie rund 170 Studenten aus anderen Ländern.

NPU-Präsident Prof. Wang Jinsong übergibt die Ernennungsurkunde zum Ehrenprofessor an Prof. Theodor W. Hänsch.

Prof. Hänsch gehört damit zu der Gruppe von bislang sieben Forschern, die bereits zu Ehrenprofessoren an der NPU ernannt wurden, darunter die Nobelpreisträger Harry Kroto, Tsung-Dao Lee, Hartmut Michel und Dan Shechtman. Nach dem Empfang der Ernennungsurkunde aus den Händen des  Universitätspräsidenten Wang Jinsong hielt Prof. Hänsch vor Mitgliedern des Lehrkörpers und Studenten einen Vortrag zum Thema „Abenteuer in der Laserspektroskopie“.

Prof. Theodor W. Hänsch bei seinem Vortrag "Abenteuer in der Laserspektroskopie”, vor Studenten und Mitgliedern des Lehrkörpers

Prof. Theodor Hänsch ist seit 1986 Direktor der Abteilung Laserspektroskopie am MPQ und Professor für Experimentalphysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Im Jahr 2005 erhielt er den Nobelpreis für Physik, gemeinsam mit Roy Glauber und John Hall, für seine Arbeiten in der Präzisionslaserspektroskopie, wobei insbesondere die Entwicklung der Frequenzkammtechnik gewürdigt wurde. Seit 2006 wird seine Forschung von der Max-Planck-Förderstiftung und der Carl Friedrich von Siemens Stiftung unterstützt.

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