Alle News zu Preisen, Auszeichnungen und Berufungen

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Die Isaac-Newton-Medaille wird jährlich für herausragende Beiträge zur Physik verliehen und ist die höchste Auszeichnung des Institute of Physics (IOP), einer der größten physikalischen Gesellschaften weltweit. MPQ-Direktor Ignacio Cirac erhält die Auszeichnung „für wegweisende Beiträge zur Begründung der modernen Quanteninformationswissenschaft, in denen er tiefgreifende theoretische Erkenntnisse, experimentelle Weitsicht und herausragende wissenschaftliche Führungsqualitäten vereint und damit die Quantenphysik und Quantentechnologien weltweit maßgeblich geprägt hat.“

Professor Immanuel Bloch, Direktor am Max-Planck-Institut für Quantenoptik (MPQ) und Inhaber des Lehrstuhls für Experimentalphysik – Quantenoptik an der LMU teilt sich den Preis mit dem US-amerikanischen Physiker Jun Ye. Die Wolf Foundation würdigt damit die Arbeit der beiden Forscher für die damit verbundenen „bahnbrechenden, breit anwendbaren Fortschritte bei der Kontrolle von Systemen ultrakalter Atome“.

Mit der Otto-Hahn-Medaille zeichnet die Max-Planck-Gesellschaft jährlich bis zu 30 Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler für herausragende Leistungen im Rahmen ihrer Promotion aus. Amelie Heinzerling, die am MPQ in der Abteilung von Direktor Ferenc Krausz promovierte, erhielt die Ehrung für ihre wegweisenden Beiträge zur Ultrakurzzeitoptik und Attosekundenforschung. Die Preisverleihung fand im Rahmen der Jahrestagung der Max-Planck-Gesellschaft in Frankfurt am Main statt.

Die Universidad Carlos III de Madrid hat MPQ-Direktor Ignacio Cirac die Ehrendoktorwürde verliehen. Die Auszeichnung würdigt seine wegweisenden Beiträge zur Quanteninformationstheorie. Mit seinen Arbeiten hat Cirac die theoretischen Grundlagen für zentrale Entwicklungen im Bereich des Quantencomputings und der Quantentechnologien mitgeschaffen. Es ist bereits die zehnte Ehrendoktorwürde seiner wissenschaftlichen Laufbahn.

Die American National Academy of Sciences (NAS) hat MPQ-Direktor Ferenc Krausz als internationales Mitglied aufgenommen. Damit würdigt die Akademie seine wegweisenden Beiträge zur Attosekundenphysik und zur Grundlagenforschung insgesamt. Die Mitgliedschaft in der NAS gilt als eine der höchsten Auszeichnungen in der Wissenschaft; pro Jahr wird nur eine begrenzte Zahl internationaler Mitglieder aufgenommen.
 

Das International Centre for Theoretical Physics (ICTP) und IBM haben den neu geschaffenen Richard Feynman Prize for Quantum Computing an MPQ-Direktor Ignacio Cirac verliehen. Mit der Auszeichnung würdigt das Preiskomitee seine maßgeblichen Beiträge zu den theoretischen Grundlagen der Quanteninformationsverarbeitung, darunter die Theorie der Verschränkung, die Quantensimulation sowie Tensor-Netzwerk-Methoden. Die Preisverleihung fand am 21. April am ICTP in Triest statt.

Ferenc Krausz, Direktor am Max-Planck-Institut für Quantenoptik und Professor an der LMU München, ist im März in Ungarn mit zwei bedeutenden Preisen ausgezeichnet worden: dem Széchenyi-Preis, der höchsten staatlichen Auszeichnung Ungarns für wissenschaftliche Leistungen, sowie dem Jedlik-Ányos-Preis. Gewürdigt werden damit seine bahnbrechenden Beiträge zur Attosekundenphysik.

Der Postdoktorand aus der Theorie-Abteilung am MPQ wurde mit dem Irwin-Oppenheim-Preis 2026 der American Physical Society (APS) ausgezeichnet. Der Preis würdigt Forschungsarbeiten von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern, die in der APS-Fachzeitschrift Physical Review E veröffentlicht wurden. Polo-Gómez erhält die Auszeichnung „für den Nachweis, dass das zweite Gesetz der Thermodynamik die Unterscheidbarkeit von Quantenzuständen begrenzt“.

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