Gratulation zur Promotion

Hier berichten wir über erfolgreich abgeschlossene und verteidigte Doktorarbeiten am MPQ

Mit knapp 200 Teilnehmenden – darunter 160 Promovierende, Masterstudierende und Postdocs – sowie Vertreter:innen von zwölf Unternehmen aus den Bereichen Technologie, Beratung, Finanzen und Quantentechnologien, unter anderen Google, IBM Quantum, Infineon und planqc, bot der MPQ & MPP Career Day 2025 eine lebendige Plattform für Nachwuchsforschende, Karrieremöglichkeiten jenseits der Wissenschaft zu erkunden. mehr

Der Theoretiker untersuchte, wie sich Tensor-Netzwerke zur Beschreibung chiraler Systeme mit Bandlücke nutzen lassen. Er zeigte, dass Methoden aus der Quantenfeldtheorie den Anwendungsbereich dieser Netzwerke erweitern können. Damit lassen sich nun Systeme erfassen, die bisher als analytisch unzugänglich galten – ein bedeutender Fortschritt für die Theorie der kondensierten Materie. mehr

In seiner Doktorarbeit untersuchte der Forscher, wie sich langreichweitige Rydberg-Wechselwirkungen in Quanten-Vielteilchensystemen nutzen lassen. Im Fokus standen nanoskalige Atomgitter und itinerante Hubbard-Systeme. Seine Ergebnisse zeigen, wie diese Wechselwirkungen Quantensysteme formen, und eröffnen neue Möglichkeiten, Licht-Materie-Wechselwirkungen gezielt zu steuern. mehr

Wie lassen sich chaotische Quantensysteme beschreiben? Julian Wienand zeigt erstmals, dass sich diese Systeme makroskopisch als Diffusionsprozesse verstehen lassen. Das Modell der fluktuierenden Hydrodynamik (FHD) – das komplexe Prozesse auf eine einfache Weise erfasst – ist demnach auch auf Quantenphänomene anwendbar. mehr

Xing-Yan Chen absolvierte sein Promotionsprojekt in der Abteilung für Quanten-Vielkteilchensysteme. Seine Arbeit konzentriert sich auf die Erzeugung und Manipulation ultrakalter Moleküle. Dabei entdeckte er eine neue Art von Streuresonanzen zwischen polaren Molekülen und nutzte diese Resonanzen, um zwei Moleküle zu einem „Supermolekül“ zu verbinden. mehr

Der Physiker aus der Abteilung für Laserspektroskopie am MPQ hat mit nie dagewesener Präzision elektronische Übergänge im Deuterium gemessen. Der Preis, benannt nach dem Nobelpreisträger und Pionier der Laserspektroskopie, ehrt besonders herausragende und bahnbrechende Dissertationen auf dem Gebiet der Physik. In seiner Arbeit gelang es Vitaly Wirthl einen bestimmten Energieübergang im Deuterium, dem schweren Wasserstoff, so präzise wie nie zuvor zu messen. mehr

Oriana Diessel promovierte in der unabhängigen Forschungsgruppe von Richard Schmidt. Ihre theoretische Arbeit befasst sich mit zwei Besonderheiten der Vielteilchen-Systeme: sogenannte „Polaronen“ und bisher unbekannte Phasenübergänge in Licht-Materie-Systemen. Oriana Diessel entwickelte in ihrer Arbeit Modelle, die die zwei Phänomene beschreiben und damit einen weiteren Baustein für unser Verständnis der Vielteilchentheorie liefern. mehr

Der Wissenschaftler aus der Abteilung für Laserspektroskopie hat einen Energieübergang im schweren Wasserstoff so präzise wie nie zuvor gemessen. Die Arbeit des Experimentalphysikers bietet damit eine wichtige Grundlage für zukünftige Messungen, um die Theorie der Quantenelektrodynamik vergleichen und überprüfen zu können. mehr

Die Theoretikerin untersuchte in ihrer Dissertation sogenannte symmetriegeschützte topologische (SPT-) Phasen und deckte dabei einige wesentliche Eigenschaften auf. Die Ergebnisse leisten einen wichtigen Beitrag, um SPT-Phasen in offenen Systemen künftig besser zu verstehen.
  mehr

In seiner Dissertation untersuchte und nutzte er Methoden aus dem Bereich der Quanteninformationstheorie, um unter anderem den Grundzustand in komplexen Quantensystemen zu finden. Mit seinem Doktor in der Tasche arbeitet er jetzt als Quantum Application Engineer bei einem Münchner Start-up. Wir gratulieren! mehr

In seiner Doktorarbeit beschäftigte er sich mit der Herstellung von fermionischen polaren Molekülen aus Kalium- und Natriumatomen. Entgegen bisheriger Annahmen konnte er zeigen, dass das Verfahren zur Molekülherstellung nicht nur möglich, sondern auch hocheffizient ist. Glückwunsch! mehr

Mit seinem Dissertationsprojekt trug er wesentlich zur Entwicklung einer neuen Mikrowellen-Technik bei, mit der sich polare Moleküle auf rekordtiefe Temperaturen, wenige Nanokelvin über dem absoluten Nullpunkt, abkühlen lassen. Wir gratulieren! mehr

Mehr anzeigen
Zur Redakteursansicht