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Übersicht über alle Meldungen aus dem Institut, quer über alle Themen, Bereiche und Abteilungen hinweg.

Alle Meldungen aus dem MPQ

Ignacio Cirac receives inaugural Richard Feynman Prize

Das International Centre for Theoretical Physics (ICTP) und IBM haben den neu geschaffenen Richard Feynman Prize for Quantum Computing an MPQ-Direktor Ignacio Cirac verliehen. Mit der Auszeichnung würdigt das Preiskomitee seine maßgeblichen Beiträge zu den theoretischen Grundlagen der Quanteninformationsverarbeitung, darunter die Theorie der Verschränkung, die Quantensimulation sowie Tensor-Netzwerk-Methoden. Die Preisverleihung fand am 21. April am ICTP in Triest statt. mehr

Künstlerische Darstellung eines kollisionsbasierten Verschränkungsgatters: Die Überlagerung und Interferenz zweier Quantenwellenfunktionen veranschaulichen kontrollierte Stöße, durch die die Atome verschränkt werden – ein zentraler Baustein für die fermionische Quantensimulation.

Ein Forschungsteam am MPQ hat Quantengatter mit fermionischen Atomen realisiert, die eine Genauigkeit von 99,75 % erreichen. Die dabei erzeugten Quantenzustände sind über zehn Sekunden stabil – ein Rekord. Grundlage der Plattform sind Atome, die denselben quantenmechanischen Regeln folgen wie Elektronen in Materialien und so die direkte Untersuchung fermionischer Systeme ermöglichen. Die in Nature erschienene Arbeit eröffnet einen neuen hybriden Ansatz für Materialforschung, Quantenchemie und komplexe Quantensysteme. mehr

Ferenc Krausz receives prestigious Hungarian awards

Ferenc Krausz, Direktor am Max-Planck-Institut für Quantenoptik und Professor an der LMU München, ist im März in Ungarn mit zwei bedeutenden Preisen ausgezeichnet worden: dem Széchenyi-Preis, der höchsten staatlichen Auszeichnung Ungarns für wissenschaftliche Leistungen, sowie dem Jedlik-Ányos-Preis. Gewürdigt werden damit seine bahnbrechenden Beiträge zur Attosekundenphysik. mehr


Die Silbermedaillengewinner Ayush Yadav, Mihailo Macesic und Nikita Petrov mit der designierten Präsidentin der DPG, Heike Riel.

Bei der deutschlandweiten Physikmeisterschaft erreichte das vom PhotonLab betreute Team den zweiten Platz, Nikita Petrov gewann zudem den erstmals vergebenen Otmar-Winkler-Preis für die beste Diskussion. Die drei Schüler aus Dachau, dem der Regionalwettbewerb am MPQ zugeordnet ist, haben nun die Chance, in das fünfköpfige Nationalteam aufgenommen zu werden und Deutschland beim internationalen (IYPT) oder beim europäischen (AYPT) Wettbewerb zu vertreten. mehr

José Polo-Gómez erhält den Irwin-Oppenheim-Preis 2026

Der Postdoktorand aus der Theorie-Abteilung am MPQ wurde mit dem Irwin-Oppenheim-Preis 2026 der American Physical Society (APS) ausgezeichnet. Der Preis würdigt Forschungsarbeiten von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern, die in der APS-Fachzeitschrift Physical Review E veröffentlicht wurden. Polo-Gómez erhält die Auszeichnung „für den Nachweis, dass das zweite Gesetz der Thermodynamik die Unterscheidbarkeit von Quantenzuständen begrenzt“. mehr

Ignacio Cirac erhält den IMPRS-MCQST Supervision Award 2025

Ignacio Cirac, Direktor am Max-Planck-Institut für Quantenoptik, erhält den IMPRS-MCQST Supervision Award 2025. Mit der Auszeichnung würdigt die IMPRS-MCQST-Community sein außergewöhnliches Engagement in der Betreuung von Doktorandinnen, Doktoranden und Postdocs. Neben Cirac wird auch Johannes Knolle, Professor an der TU München, geehrt. Der Preis unterstreicht, wie wichtig exzellente Betreuung für erfolgreiche Forschungskarrieren und ein inklusives akademisches Umfeld ist. mehr

Copyright Christian Lünig

Forscher am Max-Planck-Institut für Quantenoptik haben einen der bislang genauesten Tests des Standardmodells der Teilchenphysik durchgeführt. Mithilfe hochauflösender Wasserstoffspektroskopie bestätigten sie die theoretischen Vorhersagen bis auf über zwölf Nachkommastellen. Die Messung liefert zudem einen präzisen Wert für den Protonenradius und löst das seit Jahren diskutierte „Protonenradius-Rätsel“. Die Ergebnisse wurden kürzlich in Nature veröffentlicht. mehr

Karl-Ludwig Kompa

Am 23. November 2025 verstarb Karl-Ludwig Kompa, einer der Gründungsdirektoren des Max-Planck-Instituts für Quantenoptik und international angesehener Vorreiter der Laserchemie. Seine Arbeit prägte das internationale Profil des Instituts und schlug eine Brücke zwischen Chemie und Quantenphysik. Direktor Theodor Hänsch, der über zwei Jahrzehnte eng mit Kompa zusammenarbeitete, erinnert an den geschätzten Kollegen und Weggefährten – ein Nachruf. mehr

Der Experimentalaufbau: Mit präzise abgestimmtem Laserlicht untersuchen die Forschenden ultrakalte Atome.

Ein Forschungsteam unter der Leitung von Monika Aidelsburger am Max-Planck-Institut für Quantenoptik (MPQ) und der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) hat eine Lichtfarbe identifiziert, bei der Atome selektiv „farbenblind“ werden: Bei dieser Wellenlänge hat das Licht keinen Einfluss auf Atome im angeregten Zustand, kann jedoch weiterhin starke Fallen für Atome im Grundzustand erzeugen. Die Ergebnisse, veröffentlicht in PRX Quantum, liefern ein leistungsfähiges neues Werkzeug für analoge Quantensimulationen und neuartige Architekturen für Quantencomputer. mehr

Hidden order in quantum chaos

Forschende haben einen Zusammenhang zwischen Magnetismus und der sogenannten Pseudogap-Phase entdeckt – einem geheimnisvollen Materiezustand, der unmittelbar oberhalb der Supraleitungstemperatur auftritt. Die Wissenschaftler entdeckten ein universelles Muster in der Entwicklung von Magnetstrukturen beim Abkühlen des Systems. Die Ergebnisse wurden in den Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) veröffentlicht und entstanden in Zusammenarbeit zwischen dem MPQ und dem Flatiron Institute der Simons Foundation. mehr

Ignacio Cirac erhält die Medaille für wissenschaftliche Exzellenz

Der spanische Nationalforschungsrat CSIC (Consejo Superior de Investigaciones Científicas) hat Ignacio Cirac im Rahmen seines Leitungstreffens in Madrid die Medaille für wissenschaftliche Exzellenz verliehen. Der MPQ-Direktor zählt zu den Pionieren der theoretischen Quantenoptik, der Quanteninformation und der entarteten Quantengase. Mit der Auszeichnung würdigt der CSIC die herausragende Bedeutung und den internationalen Einfluss seiner Forschungsarbeit. mehr

Immanuel Bloch erneut unter den „Clarivate Highly Cited Researchers“

Auf die Clarivate-Liste der „Highly Cited Researchers“ gelangen nur Forschende, deren Publikationen in ihrem Fachgebiet und Erscheinungsjahr zu den obersten ein Prozent der meistzitierten Arbeiten gehören. Immanuel Bloch ist seit 2014 durchgehend auf der Liste vertreten und wurde 2022 als Clarivate Citation Laureate für seine „bahnbrechende Forschung zu Quantenvielteilchensystemen mit ultrakalten atomaren und molekularen Gasen“ geehrt. mehr

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