Immanuel Bloch erneut unter den „Clarivate Highly Cited Researchers“
Der Physiker wurde zum zwölften Mal in die Liste der Highly Cited Researchers aufgenommen
MPQ-Direktor und LMU-Professor Immanuel Bloch ist erneut von der britischen Analysefirma Clarivate als Highly Cited Researcher ausgezeichnet worden. Die Ehrung unterstreicht die wissenschaftliche Exzellenz und internationale Bedeutung der Forschenden: Auf die Clarivate-Liste gelangen nur Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, deren Publikationen in ihrem Fachgebiet und Erscheinungsjahr zu den obersten ein Prozent der meistzitierten Arbeiten zählen. Immanuel Bloch ist seit 2014 ununterbrochen auf der Liste genannt und wurde 2022 zudem als Clarivate Citation Laureate für seine „bahnbrechende Forschung zu Quantenvielteilchensystemen mit ultrakalten atomaren und molekularen Gasen“ ausgezeichnet.
Immanuel Blochs Arbeiten prägten das Feld der Quantensimulation maßgeblich. Durch das Einfangen, Manipulieren und Beobachten ultrakalter Atome in optischen Gittern hat er entscheidende neue Ansätze zur Untersuchung von Quantenvielteilchensystemen geschaffen. Neben seiner zwölften Nennung als „Clarivate Highly Cited Researcher“ erhielt der MPQ-Direktor in den vergangenen Jahren mehrere bedeutende Auszeichnungen, darunter den Micius Quantum Prize (2025), den Bayerischen Hightech-Preis (2025) und die Stern-Gerlach-Medaille (2023).
Zitationszahlen gelten als wichtiger Indikator für wissenschaftliche Exzellenz und Einfluss in einem Forschungsfeld. Um in die Clarivate-Liste aufgenommen zu werden, müssen die Publikationen eines Forschenden wiederholt zu den obersten ein Prozent der meistzitierten Arbeiten zählen; Clarivate ergänzt dies durch weitere quantitative und qualitative Bewertungsverfahren. Entsprechend exklusiv ist die Auszeichnung: „Unter allen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern weltweit sind die Highly Cited Researchers eine Person von tausend“, erklärt Clarivate auf seiner Webseite.












