Regionalwettbewerb der Deutschen Physikmeisterschaft (GYPT) am MPQ

17. Februar 2020

Der Physiknachwuchs steht in den Startlöchern. 42 bayrische Schüler und Schülerinnen messen sich am 01. Februar 2020 am Max-Planck-Institut für Quantenoptik (MPQ) bei der Regionalauswahl der deutschen Physikmeisterschaft, dem „German Young Physicists‘ Tournament“ (GYPT). Aus insgesamt 17 Problemen dürfen die Schüler und Schülerinnen eines wählen, das sie dann erst theoretisch und anschließend experimentell lösen. Die Ergebnisse werden dann während eines zehnminütigen Vortrags präsentiert.

Bei der Vorbereitungsveranstaltung im November 2019 ging es z.B. um halbdurchlässige Seifen-Membran-Filter. Hier zeigt ein Betreuer den Schülern wie das in Slo Motion aussieht. Das Video dazu weiter unten...

Das Besondere bei der deutschen Physikmeisterschaft: Hier ist Teamgeist gefragt. Jeweils zwei bis drei Schüler und Schülerinnen schließen sich zusammen. Jeder wählt sich eine Aufgabe aus, sodass ein Team mehrere Aufgaben gleichzeitig bearbeitet. Unterstützt werden sie hierbei von Experten der TUM School Education und des PhotonLabs am MPQ. Schon im November wurden die Nachwuchsphysiker einen Tag lang von Andreas Kratzer, Silke Stähler-Schöpf, Emir Karadza und Karan Tiwana auf den Wettbewerb vorbereitet.

Seifen-Membran-Filter in Slow Motion

Eine der Aufgaben, die es zu lösen gilt, befasst sich mit der Beschaffenheit eines Seife-Membran-Filters, durch den größere Partikel hindurchfallen, ohne die Membran dabei zu zerstören, während kleinere einfach auf ihr liegen bleiben. Spannend, oder? Erforscht werden soll, welche Eigenschaften ein solcher Membran-Filter hat.

Doch auf keine der 17 Aufgaben gibt es „die“ richtige Antwort. Auch die Präsentation der Ergebnisse ist wichtig und muss die Jury überzeugen. Die Gewinner des Regionalwettbewerbs fahren dann Ende Februar zum GYPT-Bundeswettbewerb in Bad Honnef. Die Sieger davon messen sich dann mit den besten Nachwuchs-Physikern der Welt beim International Young Physicists‘ Tournament in Rumänien.

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