Prävention und Sicherheitsmaßnahmen gegen das Corona-Virus

Prävention und Sicherheitsmaßnahmen gegen das Corona-Virus

Hier finden Wissenschaftler, Mitarbeiter und Gäste des MPQ alle aktuellen Hinweise und Empfehlungen im Umgang mit dem neuen Corona-Virus.

Zur weiteren Eindämmung der Corona-Pandemie und zum Schutz der Mitarbeiter des MPQ gelten am Institut folgende Sicherheitsmaßnahmen.

*Diese Webseite wird kontinuierlich aktualisiert.

Dienstreisen in ausgewiesene Risikogebiete und allgemein

Seit dem 10. April weist das Robert-Koch-Institut keine Risikogebiete mehr aus, da mittlerweile die gesamte Welt von dem Virus befallen ist. Ein Übertragungsrisiko besteht daher sowohl in Deutschland als auch in einer unübersehbaren Anzahl von Regionen weltweit. Das Auswärtige Amt hat daher eine globale Reisewarnung ausgesprochen, die zum jetzigen Zeitpunkt weiterhin besteht.

Am MPQ gilt: Auslandsdienstreisen bleiben bis auf Weiteres nicht genehmigungsfähig. Gebuchte Reisen sollten storniert werden. Wegen Ausnahmen sprechen Sie bitte direkt mit Ihrem Vorgesetzten.

Dienstreisen in Deutschland sind weiterhin auf das unbedingt Notwendige zu beschränken. Sollten Sie dennoch reisen müssen, nutzen Sie falls möglich Dienstfahrzeuge des Instituts. Sprechen Sie dazu mit dem Sekretariat der Verwaltung, Frau Schmidt.

Rückkehrer von Reisen

Alle Personen, die von Reisen zurückkehren, müssen sich für die anschließenden zwei Wochen in häusliche Quarantäne begeben. Diese Personen können, sofern arbeitstechnisch möglich, aus dem Homeoffice arbeiten. Sofern dies nicht möglich ist, bitten wir Sie, sich direkt mit der Personalstelle (Frau Kilgus oder deren Vertreterin Frau Limmer) in Verbindung zu setzen, um die weitere Vorgehensweise zu besprechen.

Anwesenheit am Institut und Homeoffice

Auf Empfehlung der MPG sollen alle Mitarbeitenden des MPQ – auch Doktoranden – soweit es geht im Homeoffice ihren Aufgaben nachgehen. Daher sind alle, Wissenschaftler wie Verwaltungsangestellte, aufgefordert zu prüfen, ob und inwieweit sie ihre Tätigkeiten ins Homeoffice verlagern können und tun dies wo immer möglich. Bitte sprechen Sie mit Ihrem direkten Vorgesetzten. Wenn Sie technische Fragen zum Homeoffice haben, wenden Sie sich bitte direkt an die EDV-Abteilung. Es wird immer ein Mitarbeiter der EDV am Institut vor Ort sein. 

Die Empfehlung im Homeoffice tätig zu sein, gilt besonders für all diejenigen, die zu den Risikogruppen gehören und daher besonderen Schutz benötigen. Nach den Veröffentlichungen des Robert-Koch-Instituts sind das insbesondere ältere Menschen und solche mit bestimmten Vorerkrankungen sowie unterdrücktem Immunsystem. Der Präsident der MPG hat daher entschieden, dass für alle Angehörige dieser Risikogruppen auf Wunsch grundsätzlich Homeoffice gewährt wird, sofern die Zugehörigkeit zu den gesundheitlichen Risikogruppen bekannt ist und/oder sie mindestens 60 Jahre alt sind. 

Für Abteilungen, deren Tätigkeiten sich nicht eins zu eins in Telearbeit durchführen lassen und deren Anwesenheit am Institut erforderlich ist, gilt folgendes: Formen Sie rotierende Teams und kommen Sie nur noch in getrennten wechselnden Schichten ins Institut. Sprechen Sie dazu mit Ihrem direkten Vorgesetzten. Diese Regelung betrifft vor allem bestimmte Bereiche der Verwaltung, Mitarbeiter im technischen Support sowie die Werkstatt. Hierbei muss darauf geachtet werden, dass Büroräume nur mit einer Person belegt sind und in anderen Bereichen ein Mindestabstand von zwei Metern zwischen den Arbeitsplätzen gewahrt wird, um die Ansteckungsgefahr so gering wie möglich zu halten.

Für die wissenschaftlichen Bereiche gilt ein reduzierter Laborbetrieb. Pro 40m² Laborfläche sollen Teams aus maximal zwei Personen gebildet werden, die gleichzeitig in diesem Labor arbeiten. Auch hier sollten die Teams rotieren und ein Vermischen möglichst vermeiden. 

Zu Tätigkeiten, die grundsätzlich vom Homeoffice aus möglich sind, zählen das Schreiben einer Publikation oder der Dissertation. Davon sollen Mitarbeitende – insbesondere Doktoranden – Gebrauch machen.

Die Rückkehr aus dem Home Office ans Institut sollte derzeit nur erfolgen, soweit es betrieblich nötig ist, beispielsweise für eine unaufschiebbare Durchführung experimenteller Arbeiten.

Psychologische Betreuung

Die Corona-Pandemie ist eine außergewöhnliche Situation, die viele Menschen auch psychisch belastet. Die Bedrohlichkeit des neuartigen Virus, die rasante und unvorhersehbare Dynamik der Entwicklungen und  die damit verbundenen massiven Einschränkungen der persönlichen Freiheit verunsichern und können sich auch auf der menschlichen Psyche niederschlagen. Wir möchten unsere Mitarbeiter dabei unterstützen, mögliche psychische Belastungen aufzufangen und bestmöglich zu reduzieren bzw. zu verarbeiten. Daher steht Ihnen weiterhin die Möglichkeit offen, Gesprächstermine für eine psychologische Beratung bei unserem Coach Shadi Nouyan zu vereinbaren. Die Gespräche können gesundheitlich völlig unbedenklich per (Video-) Telefonat stattfinden. Sie können Frau Nouyan frei, anonym und vom Institut unabhängig kontaktieren. Die Kosten werden vom Institut übernommen. Alle Gespräche werden streng vertraulich behandelt. 

Shadi Nouyan 

training, beratung und coaching

Lillweg 8 - 80939 München                                                   

 tel.      + 49 (0) 89  - 123 084 02

mob.  + 49 (0) 179 - 11 55 618

 shadi@visionsmanagement.de

www.visionsmanagement.de

Wenn Sie mehr über das Thema lesen möchten, empfehlen wir zum Einstieg folgende Seiten:

Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde: https://www.dgppn.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilungen-2020/corona-psyche.html

Universität Bonn: https://www.uni-bonn.de/neues/088-2020

Bundesministerium für Bildung und Forschung: https://www.bmbf.de/de/corona-quarantaene-kann-angstzustaende-ausloesen-11142.html

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/psychische-gesundheit.html

Kinderbetreuung

Aufgrund der aktuellen vorübergehenden Schließung von Schulen und Kindertagesstätten, kommt es in vielen Haushalten zu Betreuungsproblemen. Folgende Optionen stehen uns aktuell zur Verfügung: 

  • Inanspruchnahme von Urlaub
  • Telearbeit/Homeoffice, wo dies aufgrund der Tätigkeiten möglich ist
  • Abbau von Überstunden; bzw. zeitliches Verschieben der täglichen Arbeit
  • Inanspruchnahme von unbezahltem Urlaub

In denjenigen Fällen, in denen Eltern keine anderen Betreuungsmöglichkeiten wahrnehmen können als selbst bei den Kindern zu Hause zu bleiben, hat die Max-Planck-Gesellschaft eine Sonderregelung ermöglicht. In diesen Fällen gibt es auch die Möglichkeit einer Freistellung unter Fortzahlung der Bezüge. Bitte sprechen Sie dazu mit Ihrem direkten Vorgesetzten.

Kinder mit ins Institut zu nehmen, ist aus Infektionsschutz- und Sicherheitsaspekten leider nicht möglich, da die Gebäude zwar arbeitssicherheitstechnisch höchste Maßstäbe erfüllen, aber eben nicht für die Sicherheit von Kindern ausgelegt sind. Das Familienbüro ist derzeit auch geschlossen.

Veranstaltungen und Versammlungen

Konferenzen und Symposien sind bis auf weiteres abzusagen. Auch das Schülerlabor bleibt vorerst geschlossen, es werden keine Besucherführungen stattfinden. Der GirlsDay am 26. März wurde abgesagt.

Der Kolloquiumsbetrieb findet im Sommersemester 2020 nur online statt. Zu jedem Vortrag wird ein Link für die Teilnahme bereitgestellt. Im Anschluss an den Vortrag können wie üblich Fragen gestellt werden.

Verhalten im Institut

Das Corona-Virus Covid-19 ist hoch ansteckend. Daher ist es in diesen Tagen besonders wichtig, Hygienemaßnahmen und -tipps, wie in der Grafik aufgeführt, unbedingt einzuhalten. Dazu haben wir im gesamten Haus Desinfektionsmittel verteilt. Im Eingangsbereich steht ein Spender zur Desinfektion von Händen bereit, der bei jedem Betreten des Instituts zu benutzen ist. Waschen Sie sich nach jedem Ein- und Austritt in Labore und Büros und dem Berühren von Gegenständen die Hände. Gleiches gilt nach jedem Niesen und Husten. Fassen Sie sich so wenig wie möglich ins Gesicht. Zusätzlich dazu bitten wir Sie Arbeitsoberflächen und Tastaturen, die Sie benutzt haben, wo immer möglich zu desinfizieren. 

Maskenpflicht: Seit dem 28. April 2020 herrscht am Institut eine generelle Maskenpflicht. Diese gilt für alle Bereiche des Instituts, inkl. für die Arbeit in den Laboren, außer wenn Personen sich in Laboren und Büros alleine aufhalten. Nur dann und zum Essen darf die Maske abgesetzt werden. Wir stellen allen Mitarbeitern eine Maske zur Verfügung, die sie sich morgens bei der Pforte abholen können. Desinfizieren Sie unbedingt Ihre Hände, bevor Sie eine Maske anfassen und aufsetzen. Wir haben aktuell genug Masken vorrätig, um Mitarbeitern am Institut täglich eine neue Maske auszuhändigen. Dennoch begrüßen wir es, wenn Mitarbeiter eigene Masken mitbringen.

Mittlerweile stehen auch individuell anpassbare Mund-Nase-Masken zur Verfügung, die in der Warenannahme abgeholt werden können. Die Masken werden selbst zusammengebaut und können dadurch individuell an die Gesichtsform angepasst werden.

Die Masken sind ab sofort als 5er Pack oder einzeln in der Warenannahme erhältlich. Hier finden Sie eine genaue Anleitung, um die Maske zusammenzubauen: https://www.schreiner-group.com/de/masken

Noch ein weiterer wichtiger Hinweis: Wenn Sie die Maske tragen, wähnen Sie sich nicht in falscher Sicherheit. Das Virus kann weiterhin übertragen werden, wenn die Abstandsregeln nicht mehr eingehalten werden. Ein größtmöglicher Schutz ergibt sich durch Abstand halten und Masken tragen.

Abstandsregelungen: Halten Sie Abstand zu anderen Personen. Hier gilt mindestens 1,5 Meter, besser zwei Meter, wenn Sie mit Leuten reden. Es ist völlig in Ordnung und gewünscht, andere bei Besprechungen auf Distanz zu halten! Dies ist unser neues Gebot der Höflichkeit im Umgang miteinander. Auf „Händeschütteln“ zu Begrüßungen sollte verzichtet werden.

Besprechungen und Meetings: Von Meetings mit mehr als fünf Personen ist am Institut ist grundsätzlich abzusehen. Nutzen Sie Videokonferenzmöglichkeiten (Zoom/Skype/DFNconf), um Teambesprechungen durchzuführen. Vermeiden Sie direkten Kontakt, wo immer möglich. Meetings dürfen nur mit den Kollegen am Institut durchgeführt werden ohne externe Gäste. 

Kantinenbetrieb/Mittagspause: Die Kantine ist so bestuhlt, dass eine Mittagspause dort unter Einhaltung eines Sicherheitsabstandes von zwei Metern möglich sein wird. Auch machen Markierungen auf dem Boden sowie den Tischen die gebotenen Abstände deutlich. Bitte halten Sie sich unbedingt an diese Vorgaben. Besteck wird nur noch vom Kantinenpersonal unter Einhaltung von Hygienevorschriften ausgegeben. Bitte verteilen Sie sich zum Mittagessen am Instituts, insbesondere auch in die Kommunikationszone und im kleinen Besprechungsraum neben dem Herbert-Walther Hörsaal oder nutzen Sie die Möglichkeit an Ihrem Arbeitsplatz zu essen. Nutzen Sie die Desinfektionsmöglichkeiten vor der 

Gäste

Alle Besuche von Gästen sind bis auf weiteres abzusagen. In dringenden Ausnahmefällen sprechen Sie bitte direkt mit Ihrem Vorgesetzten. 

Krankheitssymptome

Alle Personen, die Krankheitssymptome oder ein erkältungstypisches Unwohlsein verspüren, mögen bitte ebenfalls zuhause bleiben und sich entweder krankschreiben, oder aus dem Homeoffice heraus arbeiten. Bei einem grippeartigen Krankheitsbild ist eine Krankschreibung vorzunehmen. Um das Infektionsrisiko in Praxen nicht zu erhöhen, sollte die erste ärztliche Konsultation telefonisch erfolgen. Betroffene Personen sollten das Institut unbedingt über den weiteren Verlauf der Krankheit im Bilde halten. Kontakte sind rechts auf der Seite angegeben.

Sollten während der Arbeitszeit und Anwesenheit im Institut akute Krankheitssymptome auftreten, sind unverzüglich die Ansprechpartner in der Verwaltungsleitung zu informieren. Wir haben dafür einen Notfallraum (C 2.69) eingerichtet, in dem sich Mitarbeiter zunächst zurückziehen können und ggfs. Schutzmasken aufsetzen können bis weitere Fragen, wie der Transport nach Hause oder eine ärztliche Konsultation, geklärt sind. Dieser Quarantäneraum ist immer offen und zugänglich.

Um den Kranken/Quarantäne/Homeoffice Stand am MPQ zu erfassen, werden die Abteilungs- und Teamsekretariate gebeten, dies zu erfassen und wöchentlich an die Institutsleitung zu melden. 

Meldung an die Institutsleitung

Sollte eine der oben geschilderten Szenarien auf Sie zutreffen, oder Sie sich in einer der Angelegenheiten nicht sicher sein, kontaktieren Sie bitte unbedingt und unverzüglich die Verwaltungsleitung! Auch über Krankheitsfälle und Abstinenzen ist die Verwaltungsleitung in regelmäßigen Abständen auf dem Laufenden zu halten.

Hier finden Sie alle Informationen, für Mitarbeiter, Wissenschaftler und Besucher der Max-Planck-Gesellschaft nochmal in ausführlicher Form und kontinuierlich aktualisiert. mehr

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