Neues aus der Wissenschaft

Artikel und Pressemitteilungen zu aktuellen wissenschaftlichen Veröffentlichungen aus unserem Institut

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Quantenkommunikation ist abhörsicher, aber bislang nicht besonders effizient. Das wollen Forscher des Max-Planck-Instituts für Quantenoptik ändern. Sie haben eine Nachweismethode entwickelt, mit dem sich Quantensendungen nun zerstörtungsfrei nachverfolgen lassen. mehr

Ein Team aus Laserphysikern, Molekularbiologen und Medizinern der Ludwig-Maximilians-Universität und des Max-Planck-Instituts für Quantenoptik hat die zeitliche Konstanz der molekularen Zusammensetzung im Blut von gesunden Testpersonen untersucht. Die Ergebnisse dienen als Grundlage, Veränderungen im Molekülmix des Blutes für eine mögliche Überwachung des Gesundheitszustandes zu identifizieren. mehr

Quantencomputer besitzen heute einige wenige bis einige Dutzend Speicher- und Recheneinheiten, die sogenannten Qubits. Zwei solche entfernte Qubits in verschiedenen Laboren zu einem verteilten Quantencomputer zusammenzuschalten, ist nun Physikern am MPQ gelungen, indem sie die beiden Qubits optisch durch ein 60 Meter langes Glasfaserkabel miteinander verbanden. Ihr System ist der weltweit erste Prototyp eines verteilt rechnenden Quantencomputers. mehr

Die Größe des Alpha-Teilchens, des Kerns des Helium-Atoms, ist so genau wie nie zuvor gemessen worden. Die neuen Ergebnisse zeigen einen Wert von 1.67824(83) Femtometer, der 4.8 Mal genauer ist als die besten vorherigen Messungen. Forscher nutzten dazu die Laserspektroskopie von exotischen Helium-Ionen, bei denen das Elektron durch ein 200-mal schwereres Myon ersetzt ist. mehr

Physiker am MPQ haben die Quantenmechanik mit Hilfe der Wasserstoffspektroskopie einem neuen bis dato unerreichten Test unterzogen und sind der Lösung des nunmehr zehn Jahre alten Rätsels um die Größe des Protons damit ein gutes Stück nähergekommen. mehr

Physiker am Max-Planck-Institut für Quantenoptik haben die grundlegende Technologie für ein neues „Quanten-Modem“ entwickelt, mit dem sich in Zukunft Quanteninformation durch das bestehende Glasfasernetz senden lässt. mehr

Unsere Augen reagieren nur auf drei Spektralfarben (rot, grün und blau) und wenn es sehr dunkel wird, können sie Farben gar nicht mehr unterscheiden. Spektroskopiker hingegen können durch die Frequenzen verschiedener Lichtwellen noch viele Farben mehr identifizieren und dadurch Atome und Moleküle anhand ihrer spektralen Fingerabdrücken erkennen. Wissenschaftler haben nun in fast vollständiger Dunkelheit ein Spektrum aus nahezu hunderttausend verschiedenen Farben aufgezeichnet. mehr

Eine deutsch-kanadische Kollaboration mit Physikern des Max-Planck-Instituts für Quantenoptik, des Attoworld-Teams der LMU München, des Joint Attosecond Science Laboratory of the National Research Council sowie der Universität von Ottawa haben einen neuen Weg entdeckt, um ultraschnelle Schwingungen im elektrischen Feld von Lichtwellen aufzuspüren. mehr

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