Das MPQ trauert um Raquel Ribeiro
Die Konzeptkünstlerin Raquel Ribeiro, die für das Max-Planck-Institut für Quantenoptik zusammen mit Jürgen Jaumann mehrere Kunst-am-Bau-Projekte und Skulpturen realisierte, ist im Juni verstorben.
Im Fokus ihres Schaffens stand der Dialog zwischen Kunst, Wissenschaft und öffentlichem Raum. Die 1963 in Mosambik geborene Künstlerin studierte Kunstgeschichte und Philosophie in Porto und arbeitete zunächst als Textildesignerin und Fotografin, bevor sie sich der Konzeptkunst und interdisziplinären Kunstprojekten widmete. Seit den 1990er-Jahren lebte und arbeitete sie in Deutschland und Österreich.
Gemeinsam mit dem Künstler Jürgen Jaumann entwickelte Raquel Ribeiro zahlreiche Projekte an der Schnittstelle von Kunst und Naturwissenschaft. Für das Max-Planck-Institut für Quantenoptik entstanden über viele Jahre hinweg Skulpturen und Kunst-am-Bau-Projekte, die sich mit den Forschungsschwerpunkten des Instituts auseinandersetzten – von Laserspektroskopie und Quantendynamik bis hin zu Quanteninformation und Vielteilchensystemen. Diese Zusammenarbeit prägte das Erscheinungsbild des Instituts nachhaltig.
Mit ihren Arbeiten machte Raquel Ribeiro komplexe wissenschaftliche Themen auf poetische Weise erfahrbar. Ihre Werke verbinden ästhetische Sensibilität mit wissenschaftlicher Neugier und laden dazu ein, Wissenschaft aus einer neuen Perspektive zu betrachten.
Das Max-Planck-Institut für Quantenoptik wird Raquel Ribeiro als geschätzte Künstlerin und Wegbegleiterin in dankbarer Erinnerung behalten.












