Ferenc Krausz in die American National Academy of Sciences aufgenommen
Der MPQ-Direktor wird internationales Mitglied der NAS – eine der höchsten Auszeichnungen in der Wissenschaft
Die American National Academy of Sciences (NAS) hat MPQ-Direktor Ferenc Krausz als internationales Mitglied aufgenommen. Damit würdigt die Akademie seine wegweisenden Beiträge zur Attosekundenphysik und zur Grundlagenforschung insgesamt. Die Mitgliedschaft in der NAS gilt als eine der höchsten Auszeichnungen in der Wissenschaft; pro Jahr wird nur eine begrenzte Zahl internationaler Mitglieder aufgenommen.
Die in Washington, D.C., ansässige National Academy of Sciences hat in diesem Jahr 120 neue Mitglieder sowie 25 internationale Mitglieder aufgenommen. Unter den neuen internationalen Mitgliedern ist auch MPQ-Direktor Ferenc Krausz.
Die NAS ist eine unabhängige wissenschaftliche Akademie, die neue Mitglieder „in Anerkennung ihrer herausragenden und fortdauernden Leistungen in der Grundlagenforschung“ wählt. Sie vereint führende Forschende aus unterschiedlichen Disziplinen und berät die US-Regierung sowie deren Behörden in wissenschaftlichen Fragen.
Die Mitgliedschaft erfolgt ausschließlich durch Wahl, Nominierungsvorschläge können von bestehenden Mitgliedern eingereicht werden. Nach einem sorgfältigen Begutachtungsverfahren entscheidet die Abstimmung auf der Jahresversammlung über die endgültige Aufnahme. Pro Jahr werden maximal 120 Mitglieder sowie bis zu 30 internationale Mitglieder gewählt.
Ferenc Krausz, Direktor am Max-Planck-Institut für Quantenoptik und Professor an der LMU München, wurde für seine Pionierarbeiten in der Attosekundenphysik als internationales Mitglied aufgenommen. Für seine Forschung wurde er vielfach ausgezeichnet, darunter 2023 mit dem Nobelpreis für Physik.
Mit der aktuellen Wahl steigt die Zahl der aktiven NAS-Mitglieder auf 2.705. Die Zahl der internationalen Mitglieder – Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Staatsbürgerschaft außerhalb der USA – beträgt nun 557.












