Ferenc Krausz erhält bedeutende Auszeichnungen in Ungarn

Die Ehrungen würdigen die wegweisenden Beiträge des MPQ-Direktors zur Attosekundenphysik

20. März 2026

Ferenc Krausz, Direktor am Max-Planck-Institut für Quantenoptik und Professor an der LMU München, ist im März in Ungarn mit zwei bedeutenden Preisen ausgezeichnet worden: dem Széchenyi-Preis, der höchsten staatlichen Auszeichnung Ungarns für wissenschaftliche Leistungen, sowie dem Jedlik-Ányos-Preis. Gewürdigt werden damit seine bahnbrechenden Beiträge zur Attosekundenphysik.

Anlässlich des ungarischen Nationalfeiertags am 15. März erhielt Krausz den Széchenyi-Preis. Ausgezeichnet wurde er für seine grundlegenden Arbeiten auf dem Gebiet der Attosekundenphysik – einem Forschungsfeld, das er maßgeblich geprägt hat und das es ermöglicht, Elektronenbewegungen auf ihrer natürlichen Zeitskala zu beobachten und gezielt zu steuern. Die Preisverleihung fand im ungarischen Parlament in Anwesenheit von Staatspräsident Tamás Sulyok, Ministerpräsident Viktor Orbán und Parlamentspräsident László Kövér statt.

Bereits zuvor war Krausz mit dem Jedlik-Ányos-Preis des Ungarischen Amts für geistiges Eigentum geehrt worden, der herausragende erfinderische Leistungen auszeichnet. Die Verleihung fand im Museum der Schönen Künste in Budapest statt; entgegengenommen wurde der Preis stellvertretend von Péter Dombi.

Das Max-Planck-Institut für Quantenoptik gratuliert Ferenc Krausz herzlich zu diesen Auszeichnungen.

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