Ignacio Cirac erhält die Medaille für wissenschaftliche Exzellenz 2025
Der MPQ-Direktor wird für die internationale Bedeutung und den wegweisenden Charakter seiner Forschung in der Quantenwissenschaft ausgezeichnet
Der oberste Rat für Forschung in Spanien - Consejo Superior de Investigaciones Científicas (CSIC) - hat Ignacio Cirac die Medaille für wissenschaftliche Exzellenz im Rahmen seines Leitungstreffens in Madrid verliehen. Der Direktor des Max-Planck-Instituts für Quantenoptik zählt zu den Pionieren der theoretischen Quantenoptik, der Quanteninformation und der entarteten Quantengase. Mit der Auszeichnung würdigt der CSIC die herausragende Bedeutung und den internationalen Einfluss seiner Forschungsarbeit.
„Ich fühle mich sehr geehrt und freue mich über diese Anerkennung. Gleichzeitig freue ich mich darauf, die enge Zusammenarbeit mit den Forschenden am CSIC fortzusetzen“, kommentiert der Preisträger.
Die Medaille für wissenschaftliche Exzellenz wird in einem Auswahlverfahren verliehen und würdigt Forschende, deren Arbeit das Fachgebiet nachhaltig geprägt hat. Sie gehört zu den wichtigsten Auszeichnungen des CSIC für hervorragende herausragende Leistungen in der Forschung.
Bei der Zeremonie hob der CSIC Ignacio Ciracs bahnbrechende Beiträge zu gespeicherten Ionen, Quantenverschränkung, Quantenteleportation und projizierten verschränkten Zuständen hervor. Seine Arbeiten haben die moderne Quantenphysik entscheidend geprägt und ihn zu einem der führenden Innovatoren auf diesem Gebiet gemacht. CSIC-Präsidentin Eloísa del Pino lobte seine Karriere als eine, die „die Grenzen des Wissens herausgefordert und neu definiert hat“.
In seiner Dankesrede betonte Cirac die Bedeutung eines starken europäischen Ökosystems für Quantentechnologien. Er rief dazu auf, neue Komponenten zu entwickeln, Nachwuchstalente zu fördern und Europas führende Position in der Forschung zu sichern.
Ignacio Cirac ist seit 2001 Direktor am Max-Planck-Institut für Quantenoptik, wo er die Abteilung für Theorie leitet, und Honorarprofessor an der Technischen Universität München. Für seine Forschung wurde er mehrfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Prix de l’Académie (2025), der Ehrendoktorwürde der Universität Nebrija (2024) sowie dem erstmals vergebenen La Vanguardia-Preis (2023).












