Nathalie Nagl ist „Physikerin der Woche“

Es ist erst Kalenderwoche 26 und bereits zum zweiten Mal im Jahr 2021 ist eine MPQ-Wissenschaftlerin zur „Physikerin der Woche“ gekürt worden. Das MPQ gratuliert Nathalie Nagl, Postdoktorandin in der Abteilung für Attosekundenphysik!

Die Initiative, konzipiert vom Arbeitskreis Chancengleichheit der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) und betreut von Ulrike Böhm, möchte weiblichen Physikerinnen mehr Sichtbarkeit geben. Seit 2018 stellt die Rubrik jeden Montag in einem Artikel mit Informationen zum Werdegang und Forschungsschwerpunkt der jeweiligen Wissenschaftlerin die „Physikerin der Woche“ vor. 

Nathalie Nagl im Laserlabor.

Nathalie Nagl forscht seit Beginn ihrer Dissertation an der Entwicklung von Femtosekundenlasern mit hohen Repetitionsraten. In ihrem Forschungsprojekt versucht sie, hochintensive Laserpulse mit Impulsdauern von nurwenigen optischen Zyklen bei exotischen Wellenlängen im mittleren Infrarot-Spektralbereich zu erzeugen. Mit ihren experimentellen Forschungsbefunden hat Nathalie eine neue Generation von hochkompakten und rauscharmen Lasersystemen auf den Weg gebracht, die man bei der Analyse von minimalen Veränderungen der Infrarot-Signale von Körperflüssigkeiten einsetzen kann. Dabei sollen – auf nicht-invasive Art und Weise – frühe Anzeichen von Krankheiten wie zum Beispiel Krebs erkannt werden (Lasers4Life-Projekt). 

Nathalie Nagl am MPQ.

Es ehrt mich sehr, als Physikerin der Woche von der DPG ausgewählt worden zu sein. Die Auszeichnung verstehe ich nicht nur als Anerkennung meiner Arbeit auf dem Gebiet der Femtosekunden-Laserphysik, sondern auch als große Motivation für unseren Beitrag zur Früherkennung von Krebs,“ äußert sich Nathalie zur Auszeichnung. „Außerdem setzt sie ein Zeichen dafür, dass es eine stetig wachsende Zahl an talentierten weiblichen Physikerinnen gibt, die mit großem Einsatz und viel Freude an Ihren Forschungsprojekten arbeiten.“

Wir gratulieren der zweiten "Physikerin der Woche" 2021! 

 

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