Henrik Dreyer hat seine Promotionsarbeit erfolgreich verteidigt!

30. September 2020

Henrik Dreyer hat am 28. September mit einer erfolgreichen Verteidigung an der TU München seine Dissertation am MPQ beendet. Nach sechs Jahren am MPQ verlässt er das Institut nun für ein Postdoc Fellowship in Oxford. Wir wünschen ihm dafür alles Gute!

Im Foyer der TU München bekommt Henrik Dreyer von einem Kollegen seinen Doktorhut "überreicht".

Während seiner Promotion hat sich Henrik Dreyer intensiv mit dem Thema Tensornetzwerke beschäftigt. Sie sind eine Methode, um Vielteilchensysteme effizient zu simulieren. Bei Vielteilchensystemen unterscheidet man zwischen zwei Arten: die mit Lücke („gapped“) und die ohne Lücke („gapless“). Tensornetzwerke lassen sich bereits sehr gut auf die Systeme ohne Lücke anwenden. Die Anwendbarkeit auf lückenlose System hat Henrik Dreyer nun in seiner Arbeit untersucht. Seine Thesis trägt folgenden Titel: “Symmetries & Tensor Networks in Two-Dimensional Quantum Physics”.

 Was kommt als nächstes?

Nach sechs Jahren am MPQ verlässt Henrik Dreyer mit dem Abschluss seiner Promotion nun den Garchinger Forschungscampus für ein zweijähriges Postdoc Fellowship im Rudolf Peierls Centre for Theoretical Physics an der Universität Oxford. Außerdem wird er seine Arbeit bei Cambridge Quantum Computing weiterführen – ein Unternehmen das er vor einigen Jahren noch vor dem Antritt seiner Promotion mitbegründet hat. Die Firma beschäftigt sich mit einem breiten Spektrum an Quantentechnologien. Henrik Dreyer im speziellen versucht dort Anwendungen für NISQ-Quantencomputer zu finden. Gutes Gelingen!

Doktorhüte sind ein künstlerisches Genre für sich.

Weitere interessante Beiträge

Zur Redakteursansicht