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Max-Planck-Forschungsgruppe Ultraschnelle Quantenoptik

-- Weiter unten auf dieser Seite befinden sich aktuelle Neuigkeiten --

Die Max-Planck-Forschungsgruppe "Ultraschnelle Quantenoptik" existiert seit April 2008 am MPQ. Wir sind assoziiert mit der Abteilung Laserspektroskopie von Prof. Hänsch, sind aber direkt durch die Max-Planck-Generalvewaltung finanziert.

Unsere Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der erweiterten Quantenoptik, d.h. der Untersuchung der Welleneigenschaften von (massebehafteten) Teilchen und ihrer Quanteneigenschaften. Wir konzentrieren uns zur Zeit auf Elektronen.

Ziel ist es, freie Elektronen zu einem noch nie erreichten Grad in jeder Hinsicht zu kontrollieren. Dazu untersuchen wir die Licht-Materie-Wechselwirkung auf der (Sub-)Femtosekundenzeitskala, entwickeln neuartige Konzepte, die Elektronen zu manipulieren, und arbeiten an neuartigen Laserquellen und Laserverstärkern.

In einem Experiment untersuchen wir, wie Elektronen mit Hilfe von Femtosekundenlasern von scharfen Metallspitzen emittiert werden. In einem weiteren entwickeln wir neuartige Möglichkeiten, freie Elektronen allein mit Hilfe von elektrischen Mikrowellenfeldern zu kontrollieren. In einem dritten Experiment streben wir die Kontrolle von Elektronen mit Hilfe von photonischen Strukturen und Lasern an. Mehr zu den einzelnen Projekten finden Sie unter dem Link "Projekte" -- links.

Im Folgenden finden Sie eine lose und sicher nicht vollständige Zusammenstellung von Neuigkeiten aus unseren Laboren. Bitte zögern Sie nicht, sich mit uns in Verbindung zu setzen, wenn wir Ihr Interesse geweckt haben -- sei es, dass Sie mitarbeiten wollen, sei es, dass Sie gern mehr erfahren möchten.






Unsere neue Webseite in Erlangen

FAU-Webseite
Feb. 2014

Seit kurzem ist die Webseite unseres Lehrstuhls in Erlangen online. Bitte schauen Sie auch dort vorbei!






Economist

Teeny tiny accelerators -- The Economist
Okt. 2013. Copyright The Economist, Dave Simonds.

Die britische Wochenzeitschrift "The Economist" berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe (19.10.2013) über unsere Ergebnisse zu Laserbeschleunigung von Elektronen mit Hilfe von dielektrischen Gittern.






Umzug vollendet

Lasttest
Okt. 2013

Kaum zu glauben, aber nach zwei intensiven Wochen sind unsere Labore jetzt nach Erlangen umgezogen. Das Bild zeigt die erste erfolgreiche Installation eines Deckenregals für Geräte oberhalb eines optischen Tisches. Nach anfänglichem Zögern saßen am Ende doch alle auf dem einen Regal, was damit den Belastungstest souverän bestanden hat.

Aufgrund verschiedener Gemeinschaftsprojekte werden wir weiterhin am MPQ vertreten sein und freuen uns, so mit den alten Kollegen in Kontakt zu bleiben.






Dr. Krüger!

Dr. Micha
Okt. 2013

Der vierte UQO hat seinen Doktortitel erhalten -- mit Auszeichung. Herzlichen Glückwunsch!!






PRL zur Laserbeschleunigung von Elektronen erschienen

PRL
Sep. 2013

Unser PRL zur Laserbeschleunigung von Elektronen an transparenten Gitterstrukturen ist erschienen! PRL fand die Arbeit offenbar so interessant, dass sie dazu eine "Focus Story" zur allgemeinverständlichen Erklärung bringen. Auch berichtet die große indische englischsprachige Tageszeitung "The Hindu" über diese Ergebnisse. Links zu allem finden sich unten. Die Webseite zum Experiment können Sie über den Link "Projekte" in der linken Spalte erreichen.






Neue Messmethode für Laser-Nahfeld -- bei Nano Letters angenommen

Nahfeld
Sep. 2013

Wir haben eine neue Methode demonstriert, um das durch die scharfe Spitze verstärke Nahfeld an selbiger zu vermessen. Die Methode beruht auf der Rückstreuphysik: wir verwenden ein Elektron, das photo-emittiert und im Laserfeld wieder zur Spitze zurückgetrieben wird, um die Feldstärke zu vermessen, mit der es zurückgetrieben wird. Die Information über die Feldstärke lässt sich sehr einfach aus Photo-Elektronenspektren herauslesen, die ein Rückstreuplateau enthalten. Diese Ergebnisse sind gerade bei Nano Letters zur Veröffentlichung angenommen worden. Glückwunsch an alle!






Dr. u.q.o. III !!

Dr. B.
Aug. 2013

Mit hervorragendem Erfolg hat auch der dritte Dr. u.q.o. seinen Titel erhalten -- herzlichen Glückwunsch, Dr. Breuer! Während der Verteidigung trudelte die Email von PRL ein, dass eines der Manuskripte zur Arbeit angenommen ist, s.u. Was für eine schöne Koinzidenz.






Dielektrische Laserbeschleunigung von Elektronen -- PRL akzeptiert

DLA-Skizze
Aug. 2013

Unser Manuskript, in dem wir die Elektronenbeschleunigung mit Hilfe von Laserlicht an dielektrischen (Glas-) Gittern demonstrieren, ist bei Physical Review Letters zur Veröffentlichung angenommen worden. Wir konnten einen Beschleunigungsgradienten von 25 MeV/m demonstrieren, was ähnlich groß ist wie der von großen Beschleunigerlaboren wie DESY oder SLAC. Das Interessante an unserem Ansatz ist, dass die Effizienz für relativistische Elektronen auf über 1 GeV/m ansteigt, was den Bau viel kompakterer und damit kostengünstigerer Maschinen ermöglichen könnte. Vor allem aber zeigen unsere Ergebnisse erstmals, dass man überhaupt direkt mit dem Lichtfeld Teilchen über viele optische Perioden direkt beschleunigen kann --- man braucht nur eine geeignete Randbedingung, in unseren Fall eine transparente Gitterstruktur. Zudem stellen diese Ergebnisse die erste Demonstration des inversen Smith-Purcell im Optischen dar.






Spektrale Interferometrie in der Starkfeldphysik

NJP
Juli 2013

Gemeinsam mit Christian Ott, Thomas Pfeifer und weiteren Kollegen haben wir untersucht, was man aus Elektronen- oder Photonenspektren gewinnen kann, wenn man spektrale Interferometrie verwendet und zudem die Träger-Einhüllenden-Phase variiert. Die Ergebnisse sind gerade im New Journal of Physics veröffentlicht worden.






Heraeus-Schule zu Quanten-Superposition

Heraeus
März 2013

Eine von Profs. Markus Arndt und Klaus Hornberger organisierte Heraeus-Schule zur Quanten-Superposition findet im Mai im Physikzentrum in Bad Honnef statt. Bis zum 24.3. kann man sich noch anmelden. Unsere Ergebnisse, nämlich die Materiewellen-Interferenz auf Attosekunden-Zeitskalen, werden wir dort vorstellen und beleuchten, welche tieferen Einblicke man aus ihr gewinnen kann.






Quanten-Elektronenmikroskop-Projekt

Moore-Stiftung
Februar 2013

Die Gordon and Betty Moore-Stiftung ermöglicht es einer internationalen Forschergruppe, Forschung in Richtung einer neuen Art von Elektronenmikroskopie zu betreiben. Neben den Gruppen um Fatih Yanik, Karl Berggren (beide MIT), Mark Kasevich (Stanford) und Pieter Kruit (TU Delft) ist auch unsere Gruppe dabei. Wir werden versuchen, Quanteneffekte auszunutzen, um eine Art von Elektronenmikroskopie zu realisieren, bei der die Elektronen viel weniger mit der zu untersuchenden Probe wechselwirken, als dies mit klassischen Geräten der Fall ist. Damit könnte man Filme von den inneren Vorgängen in einer Zelle aufnehmen; mit heutigen Geräten überlebt dies die Zelle nicht. Die Quantenmechanik erlaubt prinzipiell diese Möglichkeit, nur ist die Realisierung nicht einfach. Wir versuchen es dennoch.






Sonderheft erschienen

AdP-Sonderheft-Titelbild
Februar 2013

Das Sonderheft der Annalen der Physik "Ultrafast Phenomena on the Nanoscale" ist erschienen (s. Ankündigung unten vom Februar 2012; Gastherausgeber: Matthias Kling, Mark Stockman und Peter Hommelhoff). Es versammelt mehr als 25 Artikel und gibt damit einen umfassenden Überblick darüber, wo die Forschung auf diesem noch jungen Feld gerade steht. Das Heft ist frei verfügbar!






Dr. Hoffrogge!

Dr. Hoffrogge
Dezember 2012

Auch der zweite Doktor u.q.o. hat hat seine Dissertation mit Auszeichnung verteidigt -- herzlichen Glückwunsch, Dr. Hoffrogge! Titel der Arbeit: A surface-electrode quadrupole guide for electrons.






Theorie und Experiment gehen Hand in Hand -- gleich zweimal

Rückstreuung im Modell
Aug. 2012

Gemeinsam mit unseren Theorie-Kollegen Georg Wachter, Dr. Christoph Lemell und Prof. Joachim Burgdörfer von der TU Wien haben wir zeigen können, dass Photo-Emission von Nanospitzen sich mit Modellen beschreiben lässt, die aus der Atomphysik bekannt sind, nämlich dem berühmten sog. Drei-Schritte-Modell. Erstmals haben wir bzw. unsere Wiener Freunde mit einem komplexen Theorie-Modell, das Metall beschreiben kann, den Rückstreuprozess nachgewiesen. Die aus diesem Modell gewonnenen Daten haben wir mit experimentellen Ergebnissen verglichen und so gezeigt, wie gut das Wiener Modell die Realität beschreibt. Weiterhin haben wir in einer zweiten gemeinsamen Veröffentlichung neben interessanten experimentellen Details zeigen können, dass sich die Stark-Feld-Photoemission von einer Nanospitze als ideales Mini-Labor eignet, um Starkfeldprozesse zu untersuchen, da aufgrund der gebrochenen Symmetrie an der Spitze die Anzahl von möglichen Trajektorien im Vergleich mit Atomen beschränkt ist und so die Interpretation von Ergebnissen einfacher sein kann als im Fall von Atomen.






MPG-Jahrbuchbeitrag

MPG
Juni 2012

Unsere Arbeiten sind in einem Beitrag für den Jahresbericht 2011/12 der Max-Planck-Gesellschaft zusammengefaßt. Frau Dr. Olivia Meyer-Streng hat freundlicher Weise beim Schreiben geholfen -- vielen Dank!






Dr. Schenk!

Dr. Schenk
März 2012

Markus Schenk hat seine Dissertation mit hervorragendem Erfolg verteidigt -- herzlichen Glückwunsch! Titel der Arbeit: Starkfeldeffekte und Attosekundendynamik in Photoemission von Metallspitzen.






10. Geburtstag der Attosekundenphysik: Sonderausgabe des J. Phys. B

J. Phys. B.: 10 Jahre Attosekundenphysik
März 2012

Kaum zu glauben, aber auch die Attosekundenphysik ist bereits zehn Jahre alt. Diesen Geburtstag begeht das Journal of Physics B mit einer Sonderausgabe. Auch wenn die Attosekundenphysik an scharfen Spitzen weniger als ein Jahr alt ist, waren wir eingeladen, einen Überblick über das schnell wachsende Feld zu schreiben. Das Ergebnis ist gemeinsam mit den anderen Jubiläumsbeiträgen erschienen.






Sonderheft zu ultraschnellen Phänomenen auf der Nanometerskala

Sonderheft der Annals of Physics zu ultraschnellen Phänomenen auf der Nanometerskala
Feb. 2012

Im Sommer 2012 wird ein Sonderheft der Annalen der Physik bzw. der Annals of Physics in den Druck gehen, das einen Überblick über das gesamte, schnell wachsende Feld der ultraschnellen Phänomene auf der Nanometerskala geben soll. Wir, Matthias Kling, Mark Stockman und Peter Hommelhoff, laden herzlich dazu ein, Beiträge einzureichen. Bitte folgen Sie dem Link, wenn Sie Interesse haben.






Rückstreu-Physik an Metallspitze

Elektronendichte vor Metallsptize
Jan. 2012

Gemeinsam mit unseren Kollegen von der TU Wien haben wir untersucht, was genau an der Oberfläche unserer scharfen Metallspitzen geschieht, wenn sie kurzen Laserpulsen ausgesetzt sind. Durch einen Vergleich von theoretischen und experimentellen Daten sehen wir, dass in der Tat ein Teil der Elektronen zunächst aus dem Metall emittiert wird, sodann aber innerhalb einer optischen Periode wieder in Richtung der Metalloberfläche zurückgetrieben wird, s. Abb. Dort kehrt sich der Elektronenimpuls durch elastische Streuung nochmals um. In Simulationen sehen wir, dass in der Tat nicht nur ein Atom sondern einige Dutzend Oberflächenatome an der Elektronenstreuung beteiligt sind. Diese sogenannte Rückstreuung ist bisher noch nicht an Metalloberflächen beobachtet worden und könnte zu einer neuen, ultraschnellen Methode zur Oberflächen-Vermessung führen.






UQO im Oktober 2011

Nach zwei Jahren war es wieder Zeit für ein aktuelles Foto: So sehen die UQOs im Oktober 2011 aus -- wiederum mit einem Ehrenmitglied.






NJP-Artikel mit Details und neuen Ideen zum Mikrowellen-Leiten von Elektronen

NJP
Sept. 2011

In diesem Artikel betrachten wir die Mikrowellenfelder, die zum Führen von Elektronen in linearen Paulfallen benötigt werden, im Detail. Wir finden, dass sich Propagationseffekte in langen Strukturen schlecht auf das Fallenpotential auswirken können, was sogar zu einem vollständigen Verlust des Einschluss' führen kann. Wir haben aber bereits eine Lösung dazu gefunden und beschreiben diese hier. Viel Spass beim Lesen!

Der Artikel ist Teil einer schönen NJP-Sonderausgabe zur Materiewellen-Optik und -Interferenz.






Trey B.!

Trey und John
Sept. 2011

Auch wenn er noch nicht gleich voll mitarbeiten konnte, so hat er offenbar die zupackende Art seines Vaters bereits im Blut -- Trey, Johns Sohn, hat bereits mehrfach im Labor vorbeigeschaut.






Nature-Artikel: Spitzenbasierte Kontrolle von Elektronen auf der Attosekundenzeitskala

Attosec_Tip_Physics
Eine Elektronen-Materiewelle wird von einer scharfen Wolframspitze durch einen Laserpuls emittiert und interferiert auf dem Weg zum Detektor mit sich selbst. Bild: C. Hackenberger. Juli 2011.

Attosekunden-Physik basiert auf dem Steuern von Elektronen mit Hilfe des elektrischen Feldes von Femtosekunden-Laserpulsen. Dies hat zur Erzeugung von Lichtpulsen von weniger als 100 Attosekunden Dauer geführt, zur Messung von intramolekularer Dynamik und zu ultraschneller Elektronen-Holographie. All diese Effekte sind mit Atomen und Molekülen in der Gasphase beobachtet worden. Obwohl eine starke Licht-Phasen-Empfindlichkeit in der Elektronenemission von Festkörpern vorhergesagt wurde, ist diese bisher noch nicht beobachtet worden. Hier demonstrieren wir eine phasenabhängige Strommodulation von bis zu 100% in Spektren von Elektronen, die von einer nanometrischen Metallspitze Laser-emittiert werden. Durch die Lichtphase kontrolliert verlassen Elektronen entweder innerhalb eines einzelnen sub-500 Attosekunden langen Zeitfensters die Wechselwirkungszone oder innerhalb zweier solcher. Letzteres führt zu spektraler Interferenz. Wir zeigen weiterhin, dass kohärente elastische Rückstreuung an der Metallspitze stattfindet. Aufgrund von Feldverstärkung an der Spitze reicht ein einfacher Laseroszillator aus, um die notwendigen Feldstärken zu erzeugen, so dass Attosekundenphysik-Experimente mit 100 MHz Pulswiederholrate durchgeführt werden können.

So beginnt unser Artikel, der am 7. Juli 2011 in Nature erschienen ist. Unten finden Sie Links zu weiteren Informationen. Bitte zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren, wenn Sie weitere Informationen oder Bilder in hoher Auflösung bekommen möchten.






Phys. Rev. Lett. mit der Ergebnissen aus Jakobs Diplomarbeit

Jakob Hammers Diplomarbeits-PRL
Microwave cooling of Josephson plasma oscillations -- PRL, Juli 2011

Die Ergebnisse aus Jakob Hammers Diplomarbeit, die er in Orsay angefertigt hat, sind bei Physical Review Letters veröffentlicht worden: Microwave cooling of Josephson plasma oscillations -- Glückwunsch!






Frankfurter Allgemeine berichtet

FAZ-Artikel
Artikel in FAZ vom 18. Mai 2011

Elektronen scheinen gut anzukommen: die Frankfurter Allgemeine Zeitung hat in ihrem Natur- und Wissenschaftsteil einen Artikel über die geführten Elektronen geschrieben -- in unserer Meinung nach klar verständlichen Worten, wenn wir uns das Urteil erlauben dürfen.






Elektronenleiten auf PRL-Titel

PRL-Titel
PRL-Titelbild. Mai 2011

Was für eine schöne Überraschung! Eine unserer Abbildungen ist auf der PRL-Titelseite gelandet. Erstaunlich, was PRLs Grafik-Redakteure noch aus dem Bild herausgeholt haben: Titel: gleich rechts, unser Bild: darunter.






Mikrowellen-Leiten von Elektronen -- PRL erschienen

Elekronen-Leiter
PRL zum Mikrowellenleiten von Elektronen -- erschienen inklusvie PRL-Empfehlung. Mai 2011

Unser Manuskript zum Mikrowellenleiten von Elektronen ist bei PRL erschienen (siehe dazu auch unten: Elektronen in Mikrowellen-Paulfalle). PRL hat es zudem ausgezeichnet als Artikel, der auch für Wissenschaftler aus anderen Gebieten interessant sein wird, was wir natürlich nur unterstreichen können.

Zudem hat PRL unsere Freunde aus Wien, Prof. Jörg Schmiedmayer und Dr. Thorsten Schumm, eingeladen, einen Kommentar zu schreiben ("Viewpoint"). Die beiden stellen unsere Arbeit in schönen Worten auch für Nicht-Experten klar dar und werfen einen Blick in die Zukunft unseres Experiments. Nur 100 von jährlich 16.000 PRL-Artikeln werden auf diese Art weit sichtbar hervorgehoben.






Feinste Goldspitzen

Goldspitze
Eine von Max' scharfen Goldspitzen -- Februar 2011.

Scharfe Goldpsitzen kann man für vielerlei Dinge gebrauchen -- sie aber mit guter Qualität herzustellen, ist nicht so einfach. Max Eisele hat nebenbei in seiner Diplomarbeit ein einfaches und völlig ungefährliches Rezept entwickelt. Gerade erschien die Veröffentlichung dazu. Rechts ein Bild von einer solchen Spitze unter einem optischen Mikroskop. Der Glanz der Oberfläche zeigt bereits, wie glatt die Oberfläche ist.






Elektronen in Mikrowellen-Paulfalle

Stabilitätsdiagramme
Stabilitätsdiagramme. Dez. 2010

Über einen grossen Parameterbereich haben wir untersucht, wie stabil Elektronen im Mikrowellenleiter geführt werden können. Dies, die Idee für das direkte Injizieren von Elektronen in den transversalen Grundzustand eines Elektronenleiters und mehr haben wir aufgeschrieben und zur Veröffentlichung eingereicht. Unter "Publikationen" liegt der Link zum Vorabdruck auf dem arXiv.






ATP-Manuskript bei Phys. Rev. Lett. angenommen

PRL
Nov. 2010

Unser Manuskript zur Above-threshold photoemission und zu Starkfeldeffekten in der Elektronenemission ist bei Physical Review Letters zur Publikation angenommen worden -- benissimo!






Physics Highlight

Physics Highlight
September 2010

Unsere Veröffentlichung zu einem neuen und vergleichsweise einfachen Modell zur realistischen Berechnung von Laserverstärkung ist von der American Physical Society zum Physics Highlight gekürt worden.






Above-threshold photoemission und Starkfeld-Effekte

ATP und Starkfeldeffekte
ATP und Stark-Feld-Effekte.

Mit Hilfe von Energie-aufgelösten Messungen konnten wir zeigen, dass unsere Laser-getriebene Elektronenemission von scharfen Wolframspitzen Elektronen erzeugt, die eine weit höhere Energie besitzen, als für die Emission notwendig ist. Dies bezeichnet man als above-threshold photoemission (ATP). Wir haben bis zu sechs Photonenordnungen über der Schwelle beobachten können. Dies und die klaren Spektren (s. Bild) sind so noch nie in ATP beobachtet worden. Wenn wir die Laserintensität erhöhen, beobachten wir, dass die niedrigste erlaubte Photonenordnung unterdrückt wird und sich alle hören Photonenordnungen zu niedrigeren Energien bewegen. Beide Effekte resultieren aus der Wechselwirkung der Elektronen mit dem Laserfeld: Die Elektronen müssen bei höheren Laserintensitäten nicht nur Energie aufbringen, um aus dem Metall emittiert zu werden, sondern zusätzliche, um im Laserfeld mitschwingen zu können. Dies lässt sich elegant im sog. dressed state-Bild beschreiben, in dem der Kontinuumszustand mit dem Lichtfeld "angezogen" wird und durch das Licht verschoben wird. Eine Publikation dazu ist eingereicht; der Vorabdruck liegt unter "Veröffentlichungen". Sept. 2010






Elektronen in neuem Mikrowellen-Leiter geführt

2d-Paulfalle
Elektronen am Ausgang des Wellenleiters (roter Kreis).

Ein neuer Wellenleiter für Elektronen funktioniert! Wir können Elektronen in einem zweidimensionalen Fallenpotential führen, das allein mit Hilfe von elektrischen Feldern erzeugt wird, die mit Mikrowellenfrequenz schwingen, einer sog. zweidimensionalen Paulfalle. Die 2d-Falle wird oberhalb eines planaren Substrats erzeugt, das mit Hilfe von koplanaren Wellenleitern die Mikrowellen führt und das vorher berechnete Fallenpotential erzeugt. Juli 2010.






Einzelpass-Verstärkung

Tapered--shell model
Tapered-shell model, Sommer 2010

Wir haben eine Serie von Experimenten zur Einzelpassverstärkung von Laserpulsen aus einem Titan-Saphir-Laser in einem weiteren Titan-Saphir-Kristall mit einigen Veröffentlichungen zu den Experimenten abgeschlossen (s. Publikationen). Zuletzt haben wir ein neues Modell zur Berechnung und Optimierung der experimentellen Parameter veröffentlicht, das sog. tapered-shell model.






UQO im Herbst 2009

UQOs

Ein aktuelles Bild aller UQO-Mitglieder inkl. einem Ehrenmitglied.






Hi John!

John Breuer hat als neuer Doktorand begonnen, auf dem Projekt der Beschleunigung von Elektronen mit Hilfe von Laserlicht zu arbeiten. Aug. 2009.






Einzelpass-Verstärker

Weisslicht
Weisslichterzeugung.

In Zusammenarbeit mit Akira Ozawa, Waldemar Schneider und Thomas Udem haben wir einen Einzelpass-Verstärker für ultrakurze Titan-Saphier-Laserpulse aufgebaut und charakterisiert. Dieser hilft, die Spitzenleistung von sub-8-fs-Pulsen bei der vollen Oszillator-Repetitionsrate von 80 MHz auf über 2 MW zu heben -- und dies phasenstabil. Die Leistung ist so hoch, dass wir zum ersten mal einen hoch-nichtlinearen Prozess bei voller Repetitionsrate von knapp 100 MHz beobachten konnten: Weisslichterzeugung. Der Kristall stammte freundlicher Weise aus der Riedle-Gruppe, und die Publikation dazu erscheint bei New Journal of Physics. Frühjahr / Sommer 2009.






Zusammenarbeit mit Peter Fierlinger vom Universe Cluster

Gerd und Jo mit Laserdiode
Gerd und Jo.

Die Zusammenarbeit mit Peter Fierlinger vom Münchener Universe Cluster hat dazu geführt, dass wir den ersten Laser bei uns im Labor aufgebaut haben. (Unseren Femtosekundenlaser benutzen wir gerade im Nachbarlabor - wofür: dazu später mehr an dieser Stelle.) Nov. 2008






Lab warming party

Lab warming
Sommer 2008

Lab warming party für alle, die am erfolgreichen Umbau des Labors beteiligt ware -- Daumendrücken haben wir bereits als Unterstützung gewertet.






Laborumbau II

Labor gestrichen
Juni 2008

Es hat gedauert und dauert noch immer an mit den Renovierungsarbeiten, aber wir können jetzt in unser Labor einziehen. Sieht gut aus, nicht?






Erste Doktoranden -- April 2008

Die ersten Doktoranden haben angefangen!


Laborumbau

LaborVorUmbau_2_140_
Feb. 2008

Unser Labor ist zwar alles andere als fertig, aber wir starten!