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Optische Stöße

Untersuchung der Elektronendynamik durch Anregung von Stoßpartnern

Optische Kollisionen
Optische Kollisionen: Prinzip der optischen Angregung des Stoßkomplexes und Schema für ein Molekularstrahlexperiment.
Wenn man eine hoch auflösende Laserlinie ein wenig neben die Resonanz eines Atoms einstellt, so kann man ein solches Atom anregen, wenn es gerade durch eine  Kollision gestört wird. Bei Atombeschleunigern sind diese Vorgänge sehr selektiv und man ist sogar in der Lage, auf diese Weise Quanteninterferenzen zu beobachten. Mit polarisiertem Licht kann man mit dieser Methode die Geometrie des Stoßkomplexes entschlüsseln. Und man erhält über diese Methode auch Zugang zu nicht-adiabatischen Ausgangskanälen einses Stoßes. Optische Stöße werden von uns theoretisch, in enger Zusammenarbeit mit externen Experimenten, behandelt.

Spektroskopie von Stoßkomplexen

Al12+
Satteliten-Linie der Emission von Al(12+), wenn gerade eine Kollision mit C(6+) stattfindet.
Das Spektrum eines Plasmas ist ein entscheidender Indikator für die Kollisions-Prozesse, die dort stattfinden. Stöße beeinflussen dabei die Schultern der Spektral-Linien deutlich. Zum Beispiel haben wir die Spektrallinien untersucht, die entstehen, wenn wasserstoffartiges Aluminium mit vollständig ionisiertem Kohlenstoff stößt. Für solche Systeme ist die Elektronenstruktur wohlbekannt. Der Stoß-Effekt ist in der nebenstehenden Abbildung gezeigt.

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