Im Frühjahr 1900 legte Einstein seine Diplomprüfung ab, aber er war  zunächst überwiegend arbeitslos, was ihm finanzielle Sorgen bereitete. Doch 1902 besserte sich seine Lage vorübergehend durch eine Anstellung als Hilfslehrer und kurz darauf im Knabenpensionat Schaffhausen bei Dr. Nüesch. Aber dort führten Differenzen bald zu einer Trennung ( ´´Man hat einen Hilfslehrer engagiert, keinen Sokrates ´´). Einstein war dann einige Zeit am Patentamt in Bern beschäftigt, um Urkunden über Erfindungen  anzufertigen. Er hatte viel Freude daran sich in diese fremden und oft wirren Gedankengäweddingnge einzuarbeiten und das Wesentliche einer Erfindung kurz, sauber und korrekt auszudrücken. Er betrachtete sein wissenschaftliches Interesse nur als Hobby, befreit von dem Druck als Akademiker ständig wissenschaftliche Schriften in Mengen zu produzieren. Er widmete sich seinen Lieblingsproblemen.

1903 heiratete Einstein seine frühere Studienkollegin Mileva ( Foto rechts ), die 1875 als Tochter einer serbischen Bauernfamilie geboSohn Albertren wurde. Sie war sehr großzügig und zurückhaltend und man weiß nur wenig über diese Ehe, aus der zwei Söhne ( 14. Mai 1904 Hans-Albert, siehe Foto links, später Professor; 28. Juli 1910 Eduard ) hervorgingen. Doch 1914 verläßt Einstein seine Familie und geht nach Berlin. 1919 wird die Ehe geschieden. Mittlerweile gibt es ein Buch über Mileva: ´´Im Schatten Albert Einsteins - Das tragische Leben der Mileva Einstein``. Auch sie hatte als einzige Frau in einem ``Männer-Gymnasium´´ eine sehr erfolgreiches Physik- und Mathematikstudium hinter sich. ( mehr dazu )
1919 heiratete er nach der Scheidung mit Mileva seine Kusine Elsa. Ihre großbürgerliche Lebensweise prägte die Ehe in Berlin, docWohnung EInsteinh Einstein fühlte sich nicht wohl in all diesem Luxus, er war dort eher ein Fremdling, der nur kurze Zeit verweilt. Elsa pflegte in Berlin seine schwerkranke Mutter, über deren Tod Einstein im März 1920 trauert. Sein Vater wurde in Mailand begraben.

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Einstein privat und beruflich