Der Begriff “Attoelectronics“ bezeichnet die Möglichkeit, die Bewegung von Elektronen mit einer Genauigkeit von 10 bis 1000 Attosekunden (1 as =10<sup>-18</sup> sec) in Gang zu setzen und zu steuern; das entspricht der natürlichen Zeitskala, auf der elektronische Prozesse in den fundamentalen Bausteinen der Materie ablaufen, d.h. in Atomen, Molekülen oder auch in komplexeren Quantensystemen wie Nanopartikeln oder Nanostrukturen.

ATTOELECTRONICS
Dr. Eleftherios Goulielmakis

Der Begriff “Attoelectronics“ bezeichnet die Möglichkeit, die Bewegung von Elektronen mit einer Genauigkeit von 10 bis 1000 Attosekunden (1 as =10-18 sec) in Gang zu setzen und zu steuern; das entspricht der natürlichen Zeitskala, auf der elektronische Prozesse in den fundamentalen Bausteinen der Materie ablaufen, d.h. in Atomen, Molekülen oder auch in komplexeren Quantensystemen wie Nanopartikeln oder Nanostrukturen. [mehr]
Die seit 2013 über ein ERC Starting Grant finanzierte Forschungsgruppe „Antimatter Spectroscopy“ hat das Ziel, die Spektrallinien von Atomen aus Antimaterie mit Laser- und Mikrowellen-Strahlung extrem genau zu bestimmen. In diesem Rahmen entwickelt sie neuartige supraleitende Radiofrequenzfallen, ...

ANTIMATTER SPECTROSCOPY
Dr. Masaki Hori

Die seit 2013 über ein ERC Starting Grant finanzierte Forschungsgruppe „Antimatter Spectroscopy“ hat das Ziel, die Spektrallinien von Atomen aus Antimaterie mit Laser- und Mikrowellen-Strahlung extrem genau zu bestimmen. In diesem Rahmen entwickelt sie neuartige supraleitende Radiofrequenzfallen, ... [mehr]
Im Zentrum unserer Forschung steht die Laserspektroskopie von myonischen Atomen und Ionen. In diesen exotischen Atomen ersetzt ein Myon die Hüllenelektronen. Myonen sind die schweren Cousins der Elektronen und wie diese punktförmige Elementarteilchen. Seine große Masse – ein Myon ist 200mal schwerer als ein Elektron – bewirkt, dass das Myon dem Atomkern 200mal näher kommt als ein Elektron.

MUONIC ATOMS
Prof. Dr. Randolf Pohl

Im Zentrum unserer Forschung steht die Laserspektroskopie von myonischen Atomen und Ionen. In diesen exotischen Atomen ersetzt ein Myon die Hüllenelektronen. Myonen sind die schweren Cousins der Elektronen und wie diese punktförmige Elementarteilchen. Seine große Masse – ein Myon ist 200mal schwerer als ein Elektron – bewirkt, dass das Myon dem Atomkern 200mal näher kommt als ein Elektron. [mehr]
Die Forschungsgruppe „Verschränktheit komplexer Quantensysteme“ arbeitet an der Schnittstelle von stark korrelierten Vielteilchensystemen und Quanteninformationstheorie. Stark korrelierte Vielteilchensysteme weisen eine große Palette an exotischen physikalischen Phänomenen auf, wie zum Beispiel topologisch geordnete Phasen mit quantisierten Randströmen sowie exotische Anregungen, die sich aus der komplexen Struktur ihrer Verschränktheit ergeben.

Verschränktheit komplexer Quantensysteme
Prof. Dr. Norbert Schuch

Die Forschungsgruppe „Verschränktheit komplexer Quantensysteme“ arbeitet an der Schnittstelle von stark korrelierten Vielteilchensystemen und Quanteninformationstheorie. Stark korrelierte Vielteilchensysteme weisen eine große Palette an exotischen physikalischen Phänomenen auf, wie zum Beispiel topologisch geordnete Phasen mit quantisierten Randströmen sowie exotische Anregungen, die sich aus der komplexen Struktur ihrer Verschränktheit ergeben. [mehr]
Das vom Europäischen Forschungsrat mit einem Starting Grant ausgezeichnete Projekt „Rydberg Dressed Quantum Many-Body Systems (RyD-QMB)“ hat zum Ziel, zwei Forschungsfelder der Atomphysik – Rydberg-Atome und Ultrakalte Quantengase – zu vereinen, um neue Aspekte der Quanten-Vielteilchenphysik experimentell zu untersuchen.

RyD-QMB, Rydberg Dressed Quantum Many-Body Systems
Dr. Christian Groß

Das vom Europäischen Forschungsrat mit einem Starting Grant ausgezeichnete Projekt „Rydberg Dressed Quantum Many-Body Systems (RyD-QMB)“ hat zum Ziel, zwei Forschungsfelder der Atomphysik – Rydberg-Atome und Ultrakalte Quantengase – zu vereinen, um neue Aspekte der Quanten-Vielteilchenphysik experimentell zu untersuchen. [mehr]
Das Internet hat die klassische Informationsverarbeitung revolutioniert. Analog dazu wird erwartet, dass ein zukünftiges Quanten-Netzwerk, das aus verbundenen Quantenprozessoren besteht, einzigartige Möglichkeiten zur Quanteninformationsverarbeitung schafft. Im Gegensatz zu klassischen Rechnern wächst nämlich die Informationsmenge, die sich in einem Quanten-Netzwerk speichern lässt, exponentiell mit der Anzahl der Netzwerkknoten, und die Verschränkung entfernter Teilchen im Netzwerk führt zu einer völlig neuartigen Ressource: zu nicht-lokalen Korrelationen.

Otto-Hahn-Gruppe Quanten-Netzwerke
Dr. Andreas Reiserer

Das Internet hat die klassische Informationsverarbeitung revolutioniert. Analog dazu wird erwartet, dass ein zukünftiges Quanten-Netzwerk, das aus verbundenen Quantenprozessoren besteht, einzigartige Möglichkeiten zur Quanteninformationsverarbeitung schafft. Im Gegensatz zu klassischen Rechnern wächst nämlich die Informationsmenge, die sich in einem Quanten-Netzwerk speichern lässt, exponentiell mit der Anzahl der Netzwerkknoten, und die Verschränkung entfernter Teilchen im Netzwerk führt zu einer völlig neuartigen Ressource: zu nicht-lokalen Korrelationen. [mehr]
 
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